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-- Luft- und Gasdruckpykno(I)METER
-- Anwendungsbeispiele --
IMETER's Gaspyknometer
Diese Anwendung führt aus, wie die Komponenten
von IMETER dazu verwendet werden, ein besonderes Gaspyknometer zu bilden. Es
werden thermodynamisch basierte Techniken vorgestellt, die Erkenntnisse aus
Zustand und Änderungen von Gasdruck / Volumen verfügbar machen.
Die im folgenden besprochene
Verfahrensauslegung dient zur Messung von Volumen, Masse, Dichte,
Schüttdichte, offener und geschlossener Prorosität. -- Hervorzuheben ist die
hohe Genauigkeit und dass Ergebnisse vollständig und mit einer kompletten
Analyse der Messunsicherheit (nach
CGM 100:2008 "GUM")
ausgegeben werden. Die gesamte Verfahrenssteuerung, die Auswertung und
Berichtserzeugung besteht vollkommen in der Sequenz eines Messprogramms. D.h.
die gesamte Informationserzeugung und -verarbeitung wird mit transparenten
Mitteln der Mathematik und dem Einsatz von Textbausteinen erledigt.
1. Das Prinzip GaspyknoIMETER
2. Ablauf und
Ergebnis
3. Rückführbarkeit
4. Reproduzierbarkeit
5. Testmessungen, Beschaffung
6. Freiheitsgrade der Methode
7. Das Messprogramm
1. Das Prinzip GaspyknoIMETER
Abb.1
Abb1.:
Die Pumpe saugt aus dem Reservoir eine definierte Menge Fluid ab (VRef.).
Das Reservoir ist über eine Leitung durch das p-T-rH-Sensorpacket mit der Messkammer
verbunden. Indem das Volumen des abgeschlossenen Raumes um den Betrag VRef.vergrößert
wird, fällt der Druck entsprechend dem Verhältnis von Volumenvergrößerung zu
Gesamtvolumen. Der Gasraum der Messkammer wird dabei über das Sensorpacket
expandiert und erlaubt so Gas-Temperatureffekte und die Probenfeuchte zu
erfassen.
Verfahrensprinzip: Volumenbestimmung durch "Raumverdrängung einer abgewogenen
Probenmenge". Durch das ermittelte Probenvolumen wird mit dem Wägewert die
Masse bestimmt. Das Verhältnis von Masse zu Volumen ergibt die Dichte. Falls die
Reindichte des Probenmaterials angegeben wird, kann der Porenanteil berechnet
werden und sofern das Schüttvolumen angegeben wird, kann zusätzlich noch die
Schüttdichte bestimmt werden.
Das hier realisierte Verfahren setzt zur Messung die
Unterdruck-Methode ein: Ausgehend von Normaldruck wird das Volumen um einen
genau definierten Betrag VRef. vergrößert, wodurch der Druck in der
Messkammer sinkt. Aus dem Verhältnis der Drücke p0 beim
Ausgangsvolumen und p1 nach Volumenvergrößerung
(Druckreduzierung), ergibt sich das frei zugängliche Volumen V im Gasraum
gemäß:
V= VRef./((p0 /p1) -1)
bzw. V= VRef./(((p0·T1)/(p1·T0))
-1) bzw. V= VRef./((ρL0 /ρL1) -1)
Es werden drei Berechnungsvarianten ausgeführt: 1. über das ideale
Gasgesetz gemäß Boyle-Mariotte mit (p·V=Const.), 2. unter Berücksichtigung der
Temperatur (p·V/T = Const.) sowie 3. über den für Luft gegebenen Zusammenhang
von Luftdruck (p), Luftfeuchte (r.H.) und Lufttemperatur (T) woraus sich die
Luftdichte (ρL) berechnen läst. -- Welche Variante bessere Ergebnisse
liefert, hängt von der konkreten Handhabung der Methode in Punkto
Druckverhältnisse, Messgeschwindigkeit und ggf. der Verwendung eines Messgases
ab.
Durch Messung der leeren Kammer, der mit Probe beschickten sowie der Kammer
mit Kalibriervolumen wird das Probenvolumen genau berechenbar.
Bei dem normalerweise relativ geringen Unterdruck der Messung ist kaum mit
Adsorptions/Desorptionseffekten zu rechnen. Zu den methodischen Feinheiten
gehört, dass alle Messungen (Leer-/Probe-/Kalibriermessung) unter vergleichbaren
Druck- und Druckänderungsbedingungen ablaufen, wodurch unbekannte und bekannte
systemische Einflüsse (z.B. Linearität der Druckmessung, Elastizität der
Bauteile etc.) unterdrückt werden. Zusätzlich wird das Kalibriervolumen an das
Probenvolumen angepasst.
2. Ablauf und
Ergebnis
Die leere Messkammer wird wie in Abb1.
gezeigt angeschlossen. Über die geöffneten Schieber S1 und S2 strömt trockene
Luft (oder auch Helium), bis die relative Luftfeuchte unter 15% abgefallen ist.
- Das Reservoir und die Messkammer befinden sich in einem Temperierbad; in der
Messkammer ist ein Becher bzw. Wechseleinsatz. - Dann werden die Schieber
geschlossen, Druck- und Temperaturgleichgewicht (automatisch) abgewartet, Druck
(p), Temperatur (T) und relative Luftfeuchte (r.H.)
aufgezeichnet und die Kolbenpumpe saugt ein vordefiniertes Volumen aus dem
Reservoir. Wiederum werden p, T und r.H. ausgelesen. Damit
kann das Gesamtvolumen im Gasraum bestimmt werden. Um noch sicherzustellen, dass
das System dicht ist, wird die zeitliche Veränderung des Druckes untersucht,
denn bei Lecks tritt ein Druckgradient auf. Das Fluid wird wieder zurück in das
Reservoir gefördert und der Vorgang wird sooft wiederholt, wie es der Prüfer
angegeben hat.
Dann wird die Messzelle geöffnet und der Wechseleinsatz
entnommen. Die Wägezelle wird geprüft und ggf. automatisch justiert. Der Prüfer
wird bei der genauen Einwaage der Probe geleitet. Falls ein Pulver oder Granulat
gemessen wird, kann mit dem Wechseleinsatz, der ein definiertes Volumen bietet,
die Probe bis zum Rand eingestreut und dann waagerecht abgestrichen werden. So
erhält man ein Schüttvolumen. Der Prüfer kann auch die Reindichte des
Probenmaterials angeben, falls noch auf Reinheit oder Porosität zu prüfen ist.
Nachdem die Probe in die Messkammer eingesetzt ist, mit dem Messgas
konditioniert wurde und sich im Gleichgewicht befindet, testet das Messprogramm
den Effekt der Volumenänderung durch die Pumpe und passt automatisch das
Pumpvolumen so an, dass zur Messung der gleiche Druck herrscht, wie bei der
Leermessung. Zusätzlich wird die Kolbengeschwindigkeit soweit reduziert, dass
auch die Änderungsgeschwindigkeit des Druckes beim Pumpen genau gleich ausfällt.
Um das Probenvolumen ganz genau angeben zu können, wird noch
eine an die Probe angepasste Volumen-Kalibrierung ausgeführt. Als Volumennormal
werden genau ausgemessene Kugellagerkugeln verwendet. Das Programm gibt dem
Prüfer an, wieviele Kalibrierkugeln zur Darstellung des Kalibriervolumens
einzusetzen sind.
Als Beispiel wird nachfolgend ein durch
das Messprogramm erzeugter Report zur Messung von Bruchstücken eines
Siliziumkristalls gezeigt. Die Volumenbestimmungen wurden jeweils fünffach
durchgeführt:
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I. Zusammenfassung
Probenbezeichnung: Silizium
Bemerkung: ohne besondere Vorbereitung.
Messgas: Helium
Messtemperatur: 24,5 °C
Reindichte:
2,328[g/cm³], uc = 0,001[g/cm³] (Angaben des Prüfers)
Y
Symbol Unit y(x) uc(y) uc(y)rel.
U0,95 U0,99
Probenvolumen VProbe cm³
4,0720 0,0046 0,11% 0,0093 0,0123
Masse mProbe g
9,47717 0,00012 0,0012% 0,00023 0,00030
Dichte (24,5°C) ρProbe g/cm³
2,3274 0,0026 0,11% 0,0065 0,0098
Schüttdichte ρSchütt g/cm³
0,882 0,013 1,5% 0,041 0,075
geschl. Porosität Φx %
0,0 0,12 12% 0,24 0,31
Gesamtporosität εtotal %
62,1 0,55 0,89% 1,08 1,41
Offene Porosität εx %
62,1 0,60 0,97%
Die Tabelle listet die ermittelten Messgrößen (Y) auf. y(x)
gibt den Wert, uc(y)rel., uc(y) die
relative und absolute kombinierte Standardmessunsicherheit, U0,95
und U0,99 die erweiterten Standardmessunsicherheiten für
die Überdeckungswahrscheinlichkeit von 95% und 99%.
... |
Der automatische Bericht schickt das Endergebnis voraus. Es folgen eine
Verfahrensbeschreibung, die Auflistung der Mess- und Metadaten und die
ausführliche Erläuterung zur Messunsicherheit. - Hier sollen wegen der Länge der
Ausführungen davon nur Auszüge abgedruckt werden.
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...
III. Mess- und Metadaten
Volumen
von Gefäß mit Probe
Die Tabelle listet die Rohdaten der Messung auf, p ist der Druck, T die
Temperatur, r.H. die Luftfeuchte (gemessen im I-SIF-Sensorpack). Aus
diesen Daten kann die Luftdichte ρL berechnet werden. V1,p
gibt das auf Basis der Druckänderung berechnete Volumen wider.
x.1. Referenzwert (Atmosphäre) x.2 nach
Volumenänderung (Unterdruck)
Nr. p[kPa] T[°C] r.H.[%]
ρL[kg/m³] V1,p[cm³]
1.1 96,237 23,952
21,95 1,125885 ---
.2 74,330 23,948
21,96 0,868942 12,8482
2.1 96,198 23,952
21,69 1,125463 ---
.2 74,300 23,950
21,77 0,868609 12,8483
3.1 96,158 23,957
21,47 1,125003 ---
.2 74,270 23,953
21,61 0,86827 12,8490
4.1 96,117 23,947
21,28 1,124586 ---
.2 74,238 23,943
21,46 0,867945 12,8487
5.1 96,074 23,950
21,11 1,124092 ---
.2 74,205 23,942
21,32 0,86758 12,8489
Durch die Volumenvergrößerung um 3,7867[cm³] mit der relativen
Pumpgeschwindigkeit 75,8[%] werden je nach Berechungsart die folgenden
freien Volumen im Messraum ermittelt:
V1,p: 12,8486 ±0,0003[cm³] (2,7E-3[%])
...
Protokoll zur Probenwägung
Die Wägezelle wurde zur Probeneinwaage um 13:02:48 justiert. Die
Temperatur an der Wägezelle beträgt 25,3[°C], die Luftdichte
1,11629[kg/m³]. Wägeverfahren: 50 Ablesungen des Nullpunktes über 6,4[s]
mit σ=0,07[mg] und 50 Ablesungen des Probengewichts über 6,6[s] hinweg mit
σ =0,08[mg]. Der Fehler nach Gauss'scher Fehlerfortpflanzung über alle
unter IV.2. aufgeführten Parameter ist 0,20[mg].
Einwaage Silizium: 9,4740[g]
...
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Es werden ziemlich viele Daten ausgegeben - günstig für Verifikationen - zu
lang, um dies alles hier abzubilden.
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...
IV. Ergebnisse und Messunsicherheiten
1. Volumen
Nach Auswertungsvariante 1 und unter der Voraussetzung isothermer
Messbedingungen. Das Probenvolumen VProbe ergibt sich
aus dem gemessenen Volumen VE mit dem Kalibrierfaktor
kc analog DIN ISO 1183-3 zu:
VProbe= VE·kc
Dabei ist kc als Verhältnis von wahrem zu
gemessenem Kalibriervolumen definiert (kc= Vcal./(V0-V2).
Das Modell der Auswertung folgt diesem Ansatz:
VProbe= (V0-V1+δV) · Vcal.
/ (V0-V2+δV)
Die Eingangsgrößen mit ihren beigeordneten Standardmessunsicherheiten
u(xi) werden wie folgt angegeben:
- u(V0), u(V1) und u(V2) werden gemäß Ermittlungsmethode
A aus den Standardmessunsicherheit der erfolgten Bestimmungen zu V0,
V1 und V2 ermittelt.
- u(Vcal.) aus vorangegangenen Messungen ermittelte Unsicherheit
eines Kalibrierkörpers (u(Vkk)=0,0004[cm³]) wird die
Unsicherheit des gesamten Kalibriervolumens Vcal. (Vcal.
= n·Vkk) als korrelierte Eingangsgröße bestimmt (r(n,Vcal.)=1).
Für n=8 Kalibrierkörper mit u(Vcal.)= n· u(Vkk) =
0,0032cm³.
- u(δV), der Unsicherheitsbeitrag durch Öffnen/Schließen der
Messkammer. Bestimmungsmethode B, Rechteckverteilung, die Halbbreite der
Grenzen beträgt 0,005[cm³].
Xi xi
u(xi) ci ci·u(xi)
[cm³] νi
V0,p
16,9574 0,0011 0,0285
0,0000 4
V1,p 12,8486
0,0002 0,9910 0,0002 4
V2,p 12,7267
0,0025 0,9625 0,0024 4
δV
0
0,0029 -0,8212 -0,0024 ∞
Vcal. 4,1927
0,0032 0,9712 0,0031 ∞
VProbe 4,0720
u(y)=√(∑(ci·u(xi))²)= 0,0046
νeff.=52
Die kombinierte Standardmessunsicherheit beträgt absolut 0,0046[cm³] bzw.
relativ 0,11[%]. Erweiterungsfaktoren k0,95 = 2,01, k0,99
= 2,67.
Probenvolumen: VProbe = 4,0720 cm³ ±0,0046 cm³
2. Gewicht / Masse
Die Bestimmung der Standardmessunsicherheit der Einwaage (uW)
berücksichtigt folgende Unsicherheitsbeiträge:
- u(W0) : Unsicherheit des Nullpunktes =0,01[mg]
berücksichtigt die vorliegenden Bedingungen als Schwankung des Tarawertes
vor der Einwaage (Typ A).
- u(W1) : Unsicherheit der Wägung =0,01[mg]
reflektiert die Schwankungen des Wägewertes bei der Einwaage (Typ A).
- u(s) : Reproduzierbarkeit =0,10[mg] ist eine
Datenblattangabe als Standardabweichung (Typ B, Normalverteilung).
- u(Lin) : Linearitätsunsicherheit = 0,06[mg] ist
Präzisionsmaß der Waage nach Datenblatt - an den Wägebereich angepasst
(Typ B, Rechteckverteilung, Halbbreite 0,10[mg]).
- u(TK) : temperaturbedingte Abweichung= 0,00[mg] -
Durch den Temperaturunterschied zw. Kalibrierung und Messung wird der
Temperaturkoeffizient wirksam, er beträgt 1 ppm/K. Die
Temperaturabweichung wird korrigiert, aber zugleich als
Unsicherheitsbetrag gewertet (Typ B, Normalverteilung).
- u(calm): max.Kalibrierabweichung = 0,01[mg]
(Unsicherheit der Kalibrierung OIML Klasse E2 entspricht 1,5ppm. (Typ B,
Normalverteilung).
Es wird die Unterflurwägung angewendet, daher wird ein
Exzentrizitätsfehler nicht gesetzt. Die Eingangsgrößen sind nicht
korreliert, zudem gilt ∂ƒ/∂Xi = ci =1. Damit
wird die kombinierte Standardmessunsicherheit der Wägung angegeben mit:
uc(W) = √(u²(s) +u²(W0)
+ u²(W1) + u²(Lin) + u²(TK)
+ u²(calm))
Die kombinierte Standardmessunsicherheit der Wägung beträgt 0,12[mg].
Die Zahl der effektiven Freiheitsgrade (νeff.) beträgt
349310. Erweiterungsfaktoren k0,95 = 1,96, k0,99 =
2,57.
Probeneinwaage: WProbe =9,47395 g ±0,00012 g
Die Probenmasse m wird gemäß
mProbe[g] = WProbe · (1 -
ρLuft / ρmcal. ) + VProbe
· ρLuft
bestimmt. Mit ρLuft, der Luftdichte bei der Wägung
(1,1163E-3[g/cm³]) und ρmcal., der Dichte des
Kalibriergewichts der Waage (8,000[g/cm³]). Die Auswirkung der
Unsicherheiten in den Angaben zu Volumen, Luft- und Kalibriergewichtdichte
auf die Masse werden für Dichte- und Porositätsberechnungen als nicht
ergebnisrelevant erachtet. Die relative Messunsichheit entspricht der
Wägung.
Masse der Probe: mProbe = 9,47717 g ±0,00012 g
... |
Dieses Messprogramm ist ein
Lösungsalgorithmus, der die Mittel zweckmäßig und für den Anwender bequem
inkorporiert. Einstellungsdaten von IMETER werden verwendet, andere Konstanten
sind im Messprogramm oder vom Prüfer angegeben, der Prüfer wird Schritt für
Schritt angeleitet, gibt ggf. Daten wie die Reindichte des Probenmaterials an
(oder auch nicht) ... und Daten und Aktionen werden verarbeitet bis hin zu einem
ungewöhnlich vollständigen Ergebnis, das sogar noch die effektiven
Freiheitsgrade (νeff)
angibt, auf deren Grundlage der jeweilige Erweiterungsfaktor
k (coverage factor) für 95% und 99% Überdeckungswahrscheinlichkeit
bestimmt ist.
Den ganzen Bericht finden sie
hier:
Beispiel-report Si.pdf

Abb.2.: Komponenten von PyknoIMETER: Sensorpacket, VP-Pumpe,
Flanschgefäß, zwei Wechseleinsätze, Reservoir.
3.
Rückführbarkeit
"Rückführbarkeit" von
Messwerten bedeutet, dass diese durch eine ununterbrochene Abfolge von
Vergleichsmessungen auf ein anerkanntes Normal bezogen sind. Für die
PyknoIMETER-Messung betrifft dieser Satz aufgrund der Eigenschaften der
Verfahrensführung den/die Kalibrierkörper als Volumennormal (und das
Justiergewicht der Waage). Die Rückführbarkeit der anderen
Gaspyknometer-Verfahren ist schon aus dem Grunde schwieriger darzustellen, da
dort durch wechselnde Druckverhältnisse auch die Linearität der Druckanzeige
betrachtet werden muss.
Nimmt man Rückführbarkeit jedoch in
erweiterter Bedeutung ernst, muss der genaue Übertragungsmechanismus der
Normaleigenschaft auf den Prüfgegenstand betrachtet werden. Und genau dies wird
geleistet, indem der Mechanismus im Messprogramm völlig offen liegt. Die
Grunddaten der dabei adressierten sensoaktorischen Komponenten liegen im
IMETER-Framework transparent vor - und zur wahlfreien Protokollierung in Prüfberichten
bereit. Zur Vollständigkeit reicht die Rückführbarkeit bis hin zur integrierten
Analyse der Messunsicherheiten.
4. Reproduzierbarkeit
Messergebnisse bei Verwendung des 10cm³-Wechseleinsatzes (bei 25°C):
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(Probe) |
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Wert
[g/cm³] |
Standard-
abweichung |
relative Standard-
abweichung |
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Feiner Sand (Ostsee, Ückeritz)
12 Messungen (9x mit Luft, 3x mit Helium als Messgas) |
Dichte |
2,664 |
0,0029 |
0,11% |
|
Schüttdichte |
1,458 |
0,0073 |
0,50% |
|
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|
Silizium, Brocken (5x, He) |
Dichte |
2,329 |
0,0025 |
0,11% |
|
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|
|
Kieselsäure, gefällt (87,4%SiO2)
(12x, He) |
Dichte |
2,153 |
0,0175 |
0,81% |
|
Schüttdichte |
0,268 |
0,0069 |
2,6% |
Für Sand und Silizium entspricht die jeweils aus der Messunsicherheitsanalyse
berechnete Standard-messunsicherheit der empirischen Standardabweichung. Für
Kieselsäure wird der Wert überschritten (Urel.=0.5%).
Für kompakte Stoffe bis hin zu Sand decken sich Ergebnisse der
hydrostatischen Dichtebestimmung mit Gaspyknometrischen
Messung mit trockner Luft und Helium weitgehend.
Was genauer untersucht werden soll ...
Der Bereich einfacher Schlussfolgerungen von Druckverhältnissen auf
Probenvolumina hat bei Partikeln Grenzen durch die Oberfläche, Teilchengröße und -Struktur
der Probe. Man erhält dann per hydrostatischer Messung
in der Regel deutlich abweichende Messergebnisse und die Art des Messgas
erlangt ebenso Bedeutung. Kieselsäure mit Luft als Messgas ergab vergrößerte
Werte (~2,4g/cm³). Das Adsorptionsmittel Silicagel (SiO2,
Blaugel, getrocknet) ergab unter Luft gemessen sogar ein negatives Volumen (plausible Werte
wurden unter Helium erhalten).
Die theoretische Dichte (aus der molaren Masse und dem
kristallographischen Volumen der Elementarzelle) und hydrostatisch und pyknometrisch
gemessenen Dichtewerte unterscheidet sich regelmäßig. Das hat oft nahe
liegende Gründe (Gitterfehler, Hohlräume, Zugänglichkeit, Benetzbarkeit ...),
so dass es bisweilen schwierig ist, Plausibilität
darzustellen. z.B.: Für drei SiO2-Proben
mit definierter Oberfläche (A[cm²/g]) wurden 2,655 g/cm³ (A=2280),
2,659 g/cm³ (A=3520) und 2,687 g/cm³(A=5517) erhalten. Diese
sehr vorläufigen Ergebnisse per Helium-Pyknometrie zeigen in diesem Fall, dass die zunehmende Abweichungen zur konventionellen Dichte von
Quarz (2,65g/cm³) am besten mit der spezifischen Teilchenzahl linear korrelierbar
ist (Diagramm 1).
Diagramm 1
(Für die Unterstützung dieser Messung durch Überlassung von
Oberflächen-Normalproben und Diskussionen danken wir sehr herzlich Frau PD Dr.
F. Goetz-Neunhoeffer, Universität Erlangen.)
5. Testmessungen, Beschaffung
Testmessungen führen wir gerne als
Dienstleistung aus. Bei wiederkehrenden Messaufgaben an ungewöhnlichen, großen,
kleinen, empfindlichen ... Proben kümmern wir uns um einen entsprechenden Aufbau
und erbringen entsprechende Nachweise zur Korrektheit.
PyknoIMETER ist kein Standardprodukt --
Als
IMETER-Anwender benötigen das Standard-I-SIF (dessen
Sensorteil in ein dichtes, durchströmbares Gehäuse eingesetzt wird) und eine der
sehr genauen VP-Pumpen. - Eine alternative und preiswertere Lösung kann
entwickelt werden, wobei dass die Pumpe durch ein Kolbenprober-Aufbau am Paralleltisch ersetzt wird. Aus dem
Messprogramm dürfte auch klar werden, dass andere Berechungs- und Verfahrensmöglichkeiten
bis hin zur normalen Gaspyknometrie
(Zweikammer-Verfahren ...) recht einfach angewendet werden können.
Die Aufgabe ist ja durch Struktur und
Eigenschaften des IMETER-Frameworks in allgemeinster und damit in jeder
speziellen Auslegung gelöst.
- Sie können ein/Ihr System von uns ganz oder Teilweise ausrüsten lassen,
aber auch gänzlich
nach eigenen Vorstellungen aufbauen.
Abb.3.: Die Messkammer als 100mL-Kolben mit der Sensorik im
Normschliffstopfen (damit unmittelbar passend für 50 bis 5000mL Messkammern).
6. Freiheitsgrade der Methode
Freiheitsgrade meint hier "Grade der Freiheit" für
Anwendungen - An dieser Stelle werden verschiedene, näher und
ferner liegende Möglichkeiten der Methode kurz und gemischt angesprochen:
Bereits durch geringfügige Anpassungen des
Messprogramms kann auf speziellere Fragestellungen eingegangen werden.
Beispielsweise, wenn der Druck im Bereich der Gültigkeit der
Luftdichteberechung (1.2kg/m³ ±10%) vorgegeben wird und der Auswertealgorithmus
auf diese Eingangsgrößen umgestellt wird. Dies kann für
Volumen/Dichtebestimmung an relativ großen Körpern Mittel der Wahl sein.
Bei geringeren Ansprüchen an die Sicherheit bzw.
Genauigkeit kann das Reservoir mit einer Kapillare / Eichmarke versehen werden,
damit der Stand ablesbar und wiedereinstellbar ist und so das Gesamtvolumen
genügend konstant gehalten werden kann. Anstelle der Kalibrierkugeln
kann natürlich ein jeweiliges Volumennormal eingesetzt werden. Das würde, wie
im Bericht ersichtlich, die Messunsicherheit verringern. Eine Verschlusstechnik
- aktuell sind Flanschgefäße im Einsatz - würde den anderen, wesentlichen
Unsicherheitsbeitrag sehr verkleinern. Ja, und außerdem verwendet das
Messprogramm nur die dreistellige Auflösung der Druckmessung. Bei verbesserter
Temperierung mit Beachtung o.g. Punkte, sollte die Messung eine weitere
Größenordnung genauer werden können.
Indem in die Messkammer entsprechende Adapter
(Wechseleinsätze) für die Probe eingesetzt werden, müssen nur diese gereinigt
werden (das Einwiegen der Probe ist auch einfacher) und sie können das gesamte
Kammervolumen entsprechend des größeren/kleineren/passenden Eigenvolumens
ausnutzen. Denn, viel frei belassenes Volumen reduziert die mögliche Genauigkeit der
Messung.
Das Messsignal kann durch Überdruck, Unterdruck, symmetrische Über- und
Unterdruckerzeugung und graduelle Druckänderungen dargestellt werden. Es
zeigte sich, dass für einfache, am besten reproduzierende Dichtemessungen die
Unterdruckmethode am geeignetsten ist. Gleichwohl können durch symmetrische Über-
und Unterdruckmessung Adsorptionseffekt ggf. eliminiert werden. Dass zur
Messung neben der Probe auch das Gas unausgewechselt bleibt, erlaubt der
Messung der relativen Feuchte und des Druckverlaufs bei der Wiederholungen
Bedeutungen zuzurechnen, wie Aufnahme/Abgabe von Feuchtigkeit (dgl. wurde noch
nicht weiter betrachtet) oder die Änderung der Zusammensetzung. Es besteht die
Möglichkeit im Sensorblock weitere Sensoren unterzubringen und zur Messung
andere Gase und Gasmischungen zu verwenden (SF6, Xe, ...), etwa um
über das Größenauschlussprinzip Strukturinformationen (Porengröße, bzw.
~Zugänglichkeit) zu erhalten. Dieses Kontinuum kann durch wechselnde Fluide in
der
hydrostatischen Dichtebestimmung mit IMETER
ausgedehnt werden.
Abgesehen, dass evtl. durch sehr hohe oder
sehr geringe Drücke ein Gefahrenpotential entsteht - kann ein ISIF sehr einfach
auch für andere Druckbereiche ausgelegt werden. Entsprechende Teile können aus
für elektromagnetische oder mechanische Sensoren (Ultra/Schall) transparenten
Baugruppen gebildet werden. So, dass spektroskopische, interferometrische oder
andere (elektro)magnetische oder akustische Sensoren zum Kenntnisgewinn
mitverwendet werden könnten. Immerhin ist zu bedenken, dass - auch gerade bei
heterogenen Vorgängen, bei Nanomaterialien - Mikroskope, Rastertunnel~ etc. -
dass, das Hinschauen selbst schon dafür sorgt, dass nicht-typische
Beobachtungen die Wirklichkeit womöglich entstellen (vgl. Heissenberg-Unschärfe,
Doppelspaltexperimente). Es ist das Phänomen der großen
Zahl - die Thermodynamik, die im wahrsten Wortsinn per Druck, Volumen,
Temperatur die Wirklichkeit abbildet.
Der Aufbau (Abb1.) kann mit entsprechendem
Steuerprogramm als Barostat betrachtet werden - eine Druckregelung
per Pumpe auf Messprogrammebene ist kein Problem - damit können Fragen unter
anderen Gesichtspunkten an die Interaktion der Phasen von Gas und Feststoff /
Flüssigkeit gestellt werden.
Der Aufbau (Abb1.) kann zur Volumenmessung oder Dichtigkeitsprüfung irgendeines
Holkörpers <in Vertretung der Messkammer> dienen. z.B. zur Ausmessung von Tanks
und anderer, schwer zugänglicher Volumen.
Bei wiederholten Messungen bei
hinreichendem Temperaturunterschied kann der Ausdehnungskoeffizient der Probe
bestimmt werden. Temperierung ist generell bei Präzisionsmessungen entscheident,
s tellt
das abgeschlossene Gasvolumen ja durch die Druckmessung ein Gasthermometer dar
- die fundamentale Realisierung der thermodynamischen Temperaturmessung.
Abb.4.: Minimalvolumenaufbau -
Kapselung nur des I-SIF-Drucksensors
in einem Messinggehäuse.
Eine alternative, kompatible und uE hilfreiche
Möglichkeiten der Probendarstellung besteht darin, dass das Schüttvolumen mit
einem graduierten (Proben)gefäß bestimmt wird. Die Probe kann weiterhin in eine
kalibrierte Tüte (weich, dünnen Folien-
oder Fasersack) eingebracht werden. Bei konstantem Behältermaterial kann
einfach dessen Volumen durch wiegen bestimmt und innerhalb des Messprogramms
abgezogen werden.
Wie Textilien bzw. Textilausrüstungen die
Luftfeuchte beeinflussen ... oder aushärtende keramische oder organische
Materialien die Atmosphäre verändern - Schwund beim Aushärten oder Trocknen
- kann recht komfortabel und kurzwegig Gegenstand von Untersuchungen
werden. Sofern aggressive Medien untersucht werden, die Sensoren evtl.
schädigen, kann der Aufbau nach Abb.1 geändert werden, indem die Sensorik
zwischen Messkammer und Schieber S2 angeschlossen wird. Mit dazwischen
geschaltetem U-Rohr (Sperrflüssigkeit) kann die Druckmessung sicher erfolgen.
Das "Fluid" im Reservoir kann ggf. entsprechend frei gewählt werden,
Dampfdruck(!) kann von Bedeutung sein, auch, ob das Fluid gerade nicht
innert sein soll (…). - Der Weg der Druckdarstellung über Kolbenpumpe und
Reservoir wurde zunächst beschritten, da die Volumen so genauer einstellbar
sind. Völlig gasdichte Pumpen erlaubten die Messanordnung zu vereinfachen. In
Prototypen wurde - um den Aufbau möglichst einfach handhabbar zu gestallten -
die Sensorik auch schon in einem hohlen Normschliffstopfen untergebracht
(Abb.3).
7. Das Messprogramm - Anpassungen an 'Konkret'
(Für IMETER-Anwender)
Das Messprogramm kapselt ja die zugehörige
Physik auf eine vollkommen skalierbare Weise. Da bereits mit dem relativ kleinen Volumen
(10cm³) Messunsicherheiten im Bereich nur weniger µL auftreten, sollte mit
100cm³ und mehr der relative Messfehler für Volumen und Dichte auf unter 0.01%
verringert werden können!
Unterhalb ist das Hauptprogramm
abgedruckt. Die jeweiligen Unterprogramme, sie haben selbsterklärende Namen, werden im
Ablauf der Reihe nach ausgeführt.
|
1.
2. #Konfiguration Pykno(I)METER
-- (Sub) --
3. #Leer-Messung
-- (Sub) --
4. #Einwiegen der Probe FALLS "Nicht Modus17"
5. #cal-Konstanten einsetzen FALLS "Modus17"
6. #Proben-Messung
-- (Sub) --
7. #Kalibrierung
-- (Sub) --
8. #Ergebnis ausgeben
-- (Sub) --
9. ƒ Berichtsausgabe: '{\FS22\b I. Zusammenfassung}
10. ƒ DatenblattOptionen: Methode = Massebestimmung
11. MIT Ja zu "p-V-Proportionsuntersuchung?" =>
#Proportionsuntersuchung
durchführen? Unterprogramm
... |
Im Unterprogramm
"Konfiguration Pykno(I)METER" finden
sich zahlreiche Einstellmöglichkeiten zu Aufbau (Pumpenvolumen, Geschwindigkeit
...), Ablauf (Textvorgaben, Konstante) und Verfahren (Modus 17).
"Proportionsuntersuchung" ist ein Unterprogramm, dass speziell für die
Untersuchung von sehr feinen Pulvern und Adsorptionsmitteln die Proportionalität
von Volumen und Druck über einen erweiterten Bereich abtastet. Das
Programm sieht weitgehend bereits vor, dass auf die (zeitaufwändigen) Schritte
zur Leervolumenbestimmung und Kalibrierung verzichtet werden kann.
Allgemein sind im Quelltext entscheidende Stellen mit Kommentaren
versehen.
Die wichtigsten Einstellungen für Handhabung und Zubehör:
- Zeile 2a bis 4a ggf.
Vorgaben für die Wiederholzyklen festlegen.
|
| 2a
[Zahlenangabe] "Leermessungen" = 0 [n] © Leermessung (wenn 0 dann Abfrage
vor Ausführung) |
- Zeile 6a bis 8a ggf. die
Pumpe Konfigurieren (Kolbenvolumen und initiale Pumpgeschwindigkeit je nach
Fluidviskosität)
|
| 6a
[Volumenangabe] "VolSpritze" = 5 [cm³] © Gasvolumen => entspr. Vorlage
|
- Zeile 11a bis 19a das
Messgas klassifizieren und benennen ("Gastyp" hat im Messprogramm Auswirkung auf
Konditionierung und Gleichgewichtskriterien)
|
11a [Zahlenangabe]
"GasTyp" = 2 [n] © SETZEN: "0" für Luft bzw. für ohne Konditionierung, "1"
Konditionierung
per Trockenluft, "2" für Helium |
- Zeile 21a bis 24a ggf.
Probenbezeichnung und Referenzdichten festlegen (Screenings) oder als
Laufzeitangabe einstellen.
|
| 21a
[Textvariable] "Probenbezeichnung" = Silizium © Bitte geben Sie die
Bezeichnung der Probe an |
- Unterprogramm b -
"Konfiguration Kalibrierung": Das Programm ermittelt selbsttätig, aus
dem Leervolumen, welcher Wechseleinsatz eingesetzt ist (und aus dem
Probenvolumen, wie viele Kalibrierkörper zu verwenden sind), die Daten der
verschiedenen Probenadapter werden automatisch ausgewählt. Sie werden hier
angegeben, z.B:
|
| 17b [5] ———
'Probenadapter2 (10cm³)' ——————————————————————————
| 18b
[Volumenangabe] "VolKugel" = 0,5241 [cm³] © Das Volumen einer
Kalibrierkugel bei 25°C
| 19b
[Volumenangabe] "u_VolKugel" = 0,0004 [cm³]
| 20b
[Zahlenangabe] "MaxAnzKugeln" = 9 [n]
| 21b
[Volumenangabe] "Schüttvolumen" = 10,75 [cm³]
| 22b
[Volumenangabe] "u_Schüttvolumen" = 0,1 [cm³] |
- Das
Problem der Kompressibilität feuchter Luft ...
Luft, ein recht wenig ideales Gas, insbesondere wenn die relative Feuchte über
15% liegt, ist für die Messung eine Herausforderung. Ein deaktivierter
Lösungsansatz ist ab Zeile 8i zu Testzwecken verblieben.
|
| 8i WENN "Nicht
Modus9" DANN: Zeilen Vor: 4
| 9i WENN "@Humidity°
#%@<100 %" DANN: Berechnen: rH_Korrfaktor:=4,006E-5 * Humidity° +0,9983
| 10i WENN "@Humidity°
#%@<60 %" DANN: Berechnen: rH_Korrfaktor:=-4,852E-4* Humidity° + 1,029
| 11i WENN "@Humidity°
#%@<46 %" DANN: Berechnen: rH_Korrfaktor:=5,187E-6 * Humidity° ^2 + 1,382E-4
* Humidity° +
....
| 36c VolAcP =
rH_Korrfaktor * VolRef /( p°REFb / p2___ -1) |
Zahlreiche weitere
Einstellungen und Kausalketten können im Messprogramm verändert werden.
Beispielsweise nach welchen Kriterien Druck, Temperatur Feuchte gemessen werden
(Extrapolation, Mittelwert, Momentanwert). Änderungen sind sehr frei möglich und
wenig kritisch, solange das Symmetrieprinzip der Leer-, Proben- und
Kalibriermessung beibehalten wird.
Den gesamten Programmabdruck
finden Sie hier:
Messprogramm.pdf.
Das
Messprogramm: PyknoIMETER.zip
(in das
Verzeichnis "..\imeter\MessPrgs" zu entpacken).

Abb.5.: Im Temperierbad versenkbares I-SIF Sensorpacket und
zylindrische Probengefäße mit Normschliff in Messing, Teflon, Glas (graduiert
zu anderer Ablesung der Schüttdichte).
Infos im Netz ...
Links zu anderen Informationsquellen und Produkten:
http://www.laborpraxis.vogel.de/articles/106173/,
http://en.wikipedia.org/wiki/Gas_pycnometer,
http://www.patent-de.com/19940519/DE4238684A1.html
Uns bekannte
Hersteller von Gaspyknometern sind: Quantachrome, Micromeritics und Porotec.
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