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IMETER 4 mit einfacher Messzelle

einfache Messzelle (Messkörper und Temperaturmessung)
Die Messzellen können mit Produkt gespült werden. Eine
entsprechende Ventil / Pumpensteuerung für (dis-)kontinuierliche
Messung über Tage - ist kein Problem.

temperierbare Messzelle mit halbaufgesetztem Deckel

Aufhängung am Lastträger

"Stand" am Boden der Messzelle - zum Aushängen des Messkörpers - für die
fehlerfreie Dichtemessung

"Oberflächenspannung"

Glas-Messkörper. Messkörper können aus verschiedenen
Materialien hergestellt werden; Standard ist ein hochwertiger,
spühlmaschinenfester CrNiMoTi-Edelstahl (Werkstoff 1.4571).

Das "Normal" ist eingebaut - keine Drift (zumindest nach
menschlichen Maßstäben) - ein überaus haltbarer Bezug
der IMETER-Messtechnik. |
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Oberflächenspannung: Messauflösung 0.01 mN/m,
typische Unsicherheit ±0.15mN/m, Messbereich*) 15-100 mN/m.
Viskosität: Messauflösung 0.1%, typische Unsicherheit ±1.0% mPa·s,
Messbereich 0.2 bis 1500 mPa·s.
Dichte: Messauflösung 10-6 g/cm³, typische Unsicherheit ±0.01‰,
der Messbereich umfasst alle Flüssigkeiten.
Die Spezifikationsangaben beziehen sich auf
Standardmesskörper mit rd. 25mL-Volumen und Messungen an temperierten
organischen Flüssigkeiten. -- Das OViD-Verfahren ist patentiert [DE 199 63 686],
auf Hochvolumen-Strom-Kapillardüsen, die zudem leicht zu reinigen sind, wurde ein
Patent angemeldet [DE 103 57 088], thermodynamisch
korrekte Verfahren können angewendet werden [DE 44 12 405] und
die Methode zur Dichtemessung ohne systematischen
Fehler [DE 103 40 555] kann angewendet werden.
*) Grundsätzliche Unsicherheit der Ringmethode;
Bereichseinschränkung durch Gültigkeit der Korrektur (Harkins und Jordan, Fox
und Chrisman); Größere/Kleinere Werte werden gleichwohl ausgegeben. Bei
Bedarf kann OViD auch mit einer Wilhelmy-Platte ausgestattet
werden.
1.
Vollautomatische, simultane Bestimmung von Oberflächenspannung, Viskosität und
Dichte in einem Messlauf:
Mit dem gleichen Arbeitszeitaufwand, den alleine
eine Messung der Oberflächenspannung normalerweise erfordert,
können mit der OViD-Methode alle wichtigen Charakteristika einer Flüssigkeit auf
einmal bestimmt werden.
2.
Kombinierbarkeit der Einzelbestimmungen: Oberflächenspannung, Viskosität und
Dichte oder Oberflächenspannung und Dichte oder Viskosität und Dichte in einem
Messlauf; zusätzlich kann jeweils die Auslaufzeit bestimmt werden:
Die einzelnen Messgrößen können – immer zusammen
mit mindestens einer Dichtemessung – frei kombiniert werden. Bisweilen sind nur
einzelne Kennzahlen neben der Dichte gefragt - und da die zyklische Messung
aller Größen eine längere Messdauer bedeutet, können Messprogramme effektiv auf
die in Frage stehenden Kennzahlenermittlungen eingestellt sein und z.B. bei
Verzicht auf die Messung der Oberflächenspannung (Messring) eine robustere
Handhabung des Messkörpers erlauben.
3.
Detaillierte Verlaufsinformationen über zeitliche Veränderungen:
Daten über Stabilität oder
Konzentrationsabhängigkeit können durch Zeitkoeffizienten (lineare /
quadratische Gleichungen) erhalten werden. Durch die selbständige Justierung [DE
103 26 469] können ununterbrochen, bis
über 25 Tage hinweg, korrekte Resultate durch die Kompensation von Drift und
Temperaturgang der Wägezelle gewährleistet werden. Die einzigartige Korrektheit
über kurze und lange Zeitspannen eröffnet zusätzliche, neue Aspekte.
4. Für
Prozessmessungen und für Regelungen anwendbar:
Steuerungen
auch (Dosier-)Regelungen,
Zielwertregelung, Alarmmeldung / Maschinenstopp-Signal, Vorhersagefunktionen
(z.B. "wie lange muss der Kessel noch gerührt werden...") sind möglich; Freie
Anzahl
an Messzyklen, auch mit unsymmetrische
Sequenzen, und automatische / dauernde Selbstwiederholung des Ablaufs für
Monitoringaufgaben.
5.
Temperaturabhängigkeit von Oberflächenspannung, Viskosität und Dichte:
Selbständige Ermittlung der
Temperaturkoeffizienten (Ausdehnungskoeffizient,
Viskositäts-Temperaturverhalten, Temperaturkoeffizient der
Oberflächenspannung), Ausgabe auch anschaulich in prozentualer Änderung pro
Grad. Beste Formulierung des linearen, quadratischen oder exponentiellen
Zusammenhangs mit Gleichungen unter Angabe von Varianzen und
Korrelationskoeffizienten. (Erst durch die Ermittlung der
Temperaturabhängigkeiten der Produktkennzahlen wird der Referenzvergleich bei
einfacher und schneller Messung ohne Temperieraufwand, bei einer vorliegenden
Temperatur, ermöglicht. D.h. ein einmalig größerer Zeitaufwand erlaubt dann
andauernd sehr viel kürzere Messzeiten)
Die simultane
Messung bringt selbst jedoch noch zusätzliche Vorteile mit sich. Denn durch die
Mit-Messung der Dichte, deren Wert für die Berechnung der Oberflächenspannung
und der Viskosität benötigt wird und also nicht noch extra bestimmt oder
angegeben werden muss, ergeben sich jenseits der Vereinfachungswirkung auch
besondere messtechnische Vorzüge, wie z.B. die Kohärenz der Probeneigenschaften
bzw. Daten (die Probe ist für alle Kennzahlen im gleichen Zustand und wird auf
einer einheitlichen Sensorbasis abgebildet …)
Aus der Dichte von
Mischungen aus Glycerin und Wasser ergibt sich eine eindeutige Zusammensetzung, der
eine definierte Viskosität zugeordnet ist. – Kalibrierungen im Bereich 1 bis
1500mPa·s sind sehr kostengünstig, variabel und einfach darzustellen. (Die
Kalibrierung durch die üblichen „Newtonischen Normalproben der Viskosität“
ist natürlich auch problemlos möglich [kalibriert wird direkt durch Messung und
ein paar Mausklicks; und die Kalibrierung erzeugt einen druckfertigen Report zur
Dokumentation]).
8.
Viskosität und rheometrische Charakteristik:
Da die Viskositätsmessung auf der Bestimmung
abklingender Flussraten beruht, also ein Druck- bzw. Scherraten-Gradient
auftritt, leitet sich aus dem Definitionsgesetz der Viskosität – der
Proportionalität von Druck und Flussmenge (analog Scherrate
[Schergeschwindigkeit, Geschwindigkeitsgefälle] und Schubspannung) –
die Handhabung her, dieses Verhalten über den Verlauf zu bestimmen. Es wird
somit angezeigt, in welchem Ausmaß eine Abweichung von Newtonischem Verhalten
auftritt. Das
Messverfahren ist in sich geschlossen, die Probe wird nicht „gequält“,
denn die geringe Scherung erzeugt keine nennenswerte Erwärmung, so dass OViD
auch für viskosimetrische Molmassenbestimmungen besonders geeignet ist; Zumal
noch vereinfacht, da die Polymerkonzentration der Probenlösung durch die
Dichtemessung bestimmt ist.
9.
Dichtemessung ohne systematische Fehler:
Die Bedeutung der sehr hohen erreichbaren
Genauigkeit besteht insbesondere in der Eignung, Identität, Verunreinigungen
oder Schwankungen in einer (Formulierungs-)Zusammensetzung sehr empfindlich
anzeigen zu können. Die hier integrierte Dichtemessung ist - abgesehen
vielleicht von der Magnetschwebetechnik - die überhaupt genaueste und
korrekteste Technik zur Bestimmung der Dichte [DE 103 40 555]
.
10.
Ausgabedaten im Prüfbericht:
Prüfberichte passen
sich selbst an den jeweils vorliegenden Datenumfang an; unter Anderem:
Referenzvergleich (Zielwert, relative und absolute Abweichung, Unterschied
relativ zur Messunsicherheit), über bis zu sechs Dimensionen, zur
schnellen Orientierung über die Resultate. Ergebnisangaben zur jeweiligen
Messgröße mit Unsicherheit, relative und absolute Standardabweichung,
Mittelwerte oder Zeit- oder Temperaturgleichung mir Korrelationskoeffizient und Varianz,
Temperaturkoeffizient, Vergleich mit „normalen“ Werten, prozentuale
Gradientenangaben.
Bei mehrfachen Messungen werden Tabellen erzeugt
zu Oberflächenspannung, Dichte, Viskosität und Auslaufzeit mit Spalten zum
relativer Zeitpunkt, Temperatur und Kennzahlenwert. Ferner wird bei der
Oberflächenspannung zusätzlich die Lamellenhöhe und das Lamellenalter angegeben,
bei der Dichte, die Dichteänderung und Dauer bei der Akquisition eines
Messwertes; Zur Viskosität wird die Messdauer, das Zeitkriterium und die
Abweichung zum Newtonischen Verhalten mitgeteilt und bei der Auslaufzeit der
mittlere Volumenstrom und die am Messkörper nach Entleerung zurückbleibende
Probenmenge.
Werden Viskositäten gemessen, die in den
Angabebereich der "Auslaufbecher" (Ford-Becher)
fallen, wird neben der kinematischen Viskosität die Umrechnung in Engler-
(°E) Seybold- und Redwood-Sekunden optional ausgegeben.
11. Für
Prüfberichte aktivierbare Diagramme:
Zu Oberflächenspannung, Dichte und Viskosität
werden Temperatur- und Zeitverläufe (ggf. und wenn aktiviert) mit Einbeziehung
von Referenzverläufen und/oder den besten Hits aus der Referenzdatenbank in
jeweils einzelnen Diagrammen ausgegeben. Zur Viskosität können unter anderem die
original Messdaten und die (Nicht-)Newtonischen Verläufe dargestellt werden.
Die Auslaufzeit wird in Volumenmesswerten und in Temperaturabhängigkeit zur
Darstellung angeboten.
12.
Zusammenfassung:
Das OViD-Messverfahren
ist konsistent und geschlossen. Es ist rückführbar und arbeitet definitionsgemäß
zu den Grundgrößen Dichte, Viskosität und Oberflächenspannung. Durch systeminterne Nutzung der
Daten erreicht es höchstmögliche Genauigkeit, es bietet Kohärenz der
Proben und Daten und ein Maximum an Korrektheit. Die Messung läuft
automatisiert; sie ist einfach und komfortabel anwendbar und liefert für die QS,
genauso wie für die Forschung und Anwendungstechnik, die wichtigsten Basisinformationen über
den flüssigen Zustand.

intelligenter
messen.

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