Produktbeschreibung


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Produktbeschreibung

             

imeter 5 (bei der Dichtemessung an Flüssigkeiten)

            

IMETER ist ein computergesteuertes MessSystem.

- Gegenstand der Messtechnik sind Messgrößen, die auf
Masse, Länge, Zeit, Temperatur basieren.

- IMETER ist ein monolithisches, physikalisches System, das sich exklusiver Techniken in mehreren Bereichen der Messtechnik und Werkstoffprüfung bedient.

- IMETER ist hochproduktiv, umfasst und automatisiert den gesamten Aufgabenbereich.

 


 

  Bedienung    -    eine Messung mit zwei Mausklicks starten!

Das Benutzerinterface ist zur sicheren und schnellen Bedienbarkeit aber auch zum Verständnis einfach gehalten, verschachtelte Menüstrukturen treten grundsätzlich nicht auf.
 

                                       Das Start- und Zentralmenü - nur ein paar Schaltflächen
                                      ["Datei | Bearbeiten | Ansicht..." ist zum Briefeschreiben!]

 

Für die verschiedenen Funktionen, die in der Software  abgebildet werden, gibt es spezielle Bedienoberflächen. Diese passen sich dem Kontext selbsttätig an - die Software denkt mit und hilft dem Anwender. Beispielsweise Dialoge, bzw. Rückfragen, die aus Sicherheitsgründen stattfinden müssen, öffnen sich so, dass die sichere Schaltfläche unter dem Mauszeiger liegt (Auch in kleinen Dingen kann man Zeit, Aufwand und Ärger sparen).


                                        Ein "Klick-Unglück" im Affekt ist ausgeschlossen


    Zuletzt ausgeführte Messungen lassen sich mit minimalem Aufwand ausführen. Das ist mit zwei Klicks zu erreichen: Aus dem Startmenü können die vier zuletzt ausgeführten Messverfahren über ein Formular zur Datenangabe (Eingabe von Probenname, Messkörperangabe) direkt gestartet werden  (also zwei Mausklicks - oder Tastaturbefehle).

     Umfangreiche Parametersätze zu Messkörpern und Zubehören und deren Eigenschaften sind stets einfach in Namen zusammengefasst - beliebig komplexe Messverfahren auch. Also, Gekapselt und implizit!

 

                                       Messkörper mit mit 20 Eigenschaften? "Namen" statt Parametersätze

Messungen können vollkommen selbstständig und auch tagelang laufen.


                                       Resultate ohne Zeitverzug -Online- und auch andauernd 

  Ergebnisse    -    Sofort und aufgeräumt

   Ergebnisse werden parallel zum Messablauf angezeigt. Je nach Zweck kann diese Information äußerst wertvoll sein, bei direkter Formulierungsentwicklung in der Messzelle oder ob eine Probe doch etwas genauer angeschaut werden sollte. Eine Messung kann auf quasi unendlich gestellt werden, eine bestimmte Dauer oder Anzahl von Messzyklen laufen und jederzeit abgebrochen werden. In jedem Fall erhält man ein druckbaren, komplett dokumentierten Report, der ablagefähig und GLP- konform ist (vgl. Beispiele Dichte, OFS/GFS, Festkörperdichte, Härte/Konsistenz).

                                       Dokumentation - die Berichtsseite


Platz sparend, übersichtlich und leicht zu finden ist die Datengesamtheit (Resultate+Rohdaten) in Datenbanken organisiert. Unter Tausenden von Messergebnissen können Daten früherer Messungen zum Vergleichen oder zur Ansicht schnell aufgefunden werden. Das geht ohne Suchen. Und um von einer Dokumentation zur anderen zu kommen genügen auch nur zwei Mausklicks.

 

Übersichtliche Darstellung von Resultaten vieler Messungen [kein Suchen in irgendwelchen Verzeichnissen nach irgendwelchen Dateinamen!]

 

 Messwerte    -    Transparenz!

Alle Messwerte sind zugänglich und können innerhalb der Auswertesoftware (grafisch) untersucht werden. Die Messdaten sind natürlich nicht veränderbar, aber können sehr einfach exportiert werden (z.B. nach MS-Excel), so dass beispielsweise die vom Analyseprogramm ausgeführten Berechnungen vollständig nachvollzogen werden können. Diese Funktionalität ist besonders bei freien (Material-)Untersuchungen besonders nützlich. 


Messwerte und freie Analyse

 

  Daten    -     nach Datenbankart

Die Software speichert Daten und Einstellungen in Datenbanken. Inhalte sind beispielsweise Referenzwerte (Viskosität, Oberflächenspannung, Dichte von Flüssigkeiten und Feststoffen), Daten der Messkörper und Kalibrierungen, Prüfmittelüberwachung, etc. sowie alle Messwerte und Versuchsdaten. Der Referenzdatenbestand kann mit eigenen Stoffen (Messergebnissen) bzw. Tabellendaten erweitert werden. 
    Zwar können  die Roh-Meswerte nicht verändert werden, doch falls jedoch an Versuchsdaten im nachhinein Korrekturen notwendig sind, z.B. wenn ein falscher Messkörper angegeben wurde, dann wird diese Veränderung mit dem Namen des Manipulators und dem Datum im Änderungsprotokoll festgehalten (Audit-Trail). Prüfergebnisse sind somit echte Dokumente.

  Messverfahren    -    modellieren

IMETER wird mit Messprogrammen für Ihre Anwendungen geliefert. Es gibt für die verschiedenen IMETER-Methoden auch eine Anzahl vordefinierter Standard-Messprogramme.

Die einzelnen Ablaufelemente sind in Messprogrammen von nicht- Programmierern lesbar, übertragbar und zwischen Labors austauschbar.

Wie sagt man nur, es ist einfach, wenn es einmal wirklich unerhört einfach ist?
 

Utopisch ist die Messtechnik durch Modellierungen per Messprogramme (der Unterschied zur Tradition ist so, wie zwischen Zeichenschrift und Alphabet: beliebig viele Zeichen oder schlicht Alles mit wenig):

 ... gestaltungsfreie Messverfahren, mehrfache Messkörpereigenschaften, allgemeine Abbildung und spezifische Behandlung der physikalische Sachverhalte, Parallelverarbeitung von Zwischenergebnissen und deren Verwendung zur Selbststeuerung der Abläufe ...  - die Lizenz zur maximalen Korrektheit!

 

Messprogramme setzen sich schlicht aus der Abfolge von Anweisungen zusammen.
Es handelt sich dabei um eine universale Notation.

 

Editor für Messprogramme - (komfortable Oberfläche zur Modellierung / Anpassung von Abläufen, Drag & Drop- Programmierung - und man kann keine Fehler machen und braucht auch keine Syntax oder Semantikregeln zu lernen ...)

 

Ein Aus­schnitt mit  einigen Befehlen aus einem Messprogramm zur Dichtemessung ist nachfolgend angegeben:

Dieser sorgt für eine bedingte Sicherstellung der Temperierung (Zwei Temperaturfühler sind dabei in Kontakt mit der Probe):

 

...
 16.KOMPONENTEN: Thermostat ext. Sollwert! E*15,00 °C
 17.-a-KOMPONENTEN: Ausgang2 An
 18.-|-BEWEGUNG: 5,000 mm Auf , mit 3,86 mm/sec
 19.-|-KOMPONENTEN: Ausgang2 Aus
 20.-|-BEWEGUNG: 5,000 mm Ab , mit 3,86 mm/sec
 21.-|-Halt 2,00 [sec]
 22.-a-SCHLEIFE: 5 Zeilen zurück, 100 -mal, oder Krit.: dT<0,05 K
 23. POSITION: Position C mit 0,203 mm/sec
 24.KRAFT, DYNAM.: 0,0001 g Änderung in 1 sec mit 3 Wiederholungsmessungen
...
 

Der Huber-Thermostat wird auf externe Regelung 15°C eingestellt und die Probe unter Rühren (Rührwerk an Kanal 2) bewegt, bis sich die Temperatur nicht mehr "sehr" ändert; dann wird die "Dichte" als Auftrieb gemessen

 

 

Wenn die Dichtemessung genauer sein soll, kann einfach in Zeile 22. das Abbruchkriterium der Schleife bzgl. der akzeptablen Temperaturänderung z.B. auf 0.01K gesetzt werden. - Die Temperierung braucht dann länger. Es gibt aber auch noch einige andere Möglichkeiten die Qualität Temperierung einzustellen (Die Genauigkeit von IMETER definiert sich deshalb nur zusammen mit dem Messprogramm und dem verwendeten Messkörper ... ).

 

Die Nachfolgende Sequenz zeigt die Verwendung einer höhere Ableitung des Messgeschehens und noch die Einbindung des Prüfers selbst. In Zeile 192. findet der Rückgriff auf aktuelle Messdaten statt bei einer teil-automatischen CMC-Bestimmung (OFS steht für Oberflächenspannung).

Die Messung ist im Prinzip dann zu beenden, wenn der CMC-Bereich abgetastet ist (0.3g/L) und die Oberflächenspannung keine besondere Konzentrationsabhängigkeit mehr zeigt (also die relative Standardabweichung 0.1% unterschreitet). In diesem Fall aber ist vorgesehen, dass der Anwender noch entscheiden kann, ob er mit der manuellen Zugabe (per Spritze) den Sättigungsbereich noch genauer prüfen möchte:

...

191. ———-Dosierung (800µL) ————
————————————————————————————
192. WENN "OFS(rel.StdAbw[5])>0,1 %" UND/ODER:
                   "[Konz.]<0,3 g/L" DANN: 4 Zeilen Vor
193. WENN "Dialog Ja", bei
'Das Ende der CMC-Messung ist erreicht. Wollen Sie noch manuelle Dosierungen vornehmen, um den Sättigungsbereich zu prüfen?
      DANN:
7 Zeilen Vor
194. Programm beenden
195. [192] KOMPONENTEN: [automat. Dosierung] Polydocanol (1),
 m = 0,7051±0,0005g, c=0,27051±0,0001mg/cm³ (Ang.z.LZ.: Übernahme aktl.Temp.)
...
201. [193]——  manuelle Großmengendosierung ——————————————————————
202. KOMPONENTEN: [Dosierung] Polydocanol (1), <manuelle Dosg.>, c=0,27051±0,0001mg/cm³ (Ang.z.LZ.: g-Dosiermenge, g-Unsicherheit, Übernahme aktl.Temp.)
...
 

Der Dialog in Zeile 193. (der mit akustischem Signal den Anwender herbeiruft und den Meldungstext ausgibt) tritt auf, wenn die Messung eigentlich beendet ist.
Kommentarzeilen (191., 201.) werden jeweils zur Illustration des Geschehens diskret ausgegeben.

 

In Zeile 196. sind die Angaben zur Dosierung [welcher Stoff, welche Menge] bereits im Messprogramm eingeschrieben. Dosierangaben können, wie in Zeile 202., beispielsweise für den Fall der Menge und Mengenunsicherheit, auch zur Laufzeit des Messprogramms eingegeben werden.

 

Messprogramme sind Anweisungslisten, die eben mit ein wenig Gutem Willen auch für Nicht-Programmierer einen Sinn ergeben. Sie erlauben - mit einigen Befehlen - ungeheuer komplexe Mess- oder Steuervorgänge ablaufen zu lassen. Ein in allen Einzelheiten erläutertes Beispiel zur Mächtigkeit des IMETER-Konzepts wird bei der Messung der Aushärtezeit beschrieben; Sie finden es in der Methodendokumentation zur Härtemessung (=Link zu einer PDF).

 

  Umweltschutz   - Nachhaltigkeit

Der Einsatz von IMETER -

schont Ressourcen (Neue Methoden/Messgeräte verbrauchen nur als Zubehör wenig Rohstoffe/Energie; es gibt praktisch keine Verbrauchsmaterialien; Hardware und Methoden sind dauerhaft "state of the art"; Neue Methoden [einfach zu erlernen] - kurze Einarbeitungszeit; elektronisches Archiv/Dokumentenmanagement: papierlos),

ist energieeffizient (auch durch Temperaturkompensation; oft möglich: Messen des unaufbereiteten Probenzustands), sowohl durch den geringen Verbrauch der Maschine selbst ("wenige Watt"), als auch

durch die Anwendungszwecke - Viele chemische Analysen werden überflüssig oder können reduziert werden, dadurch dass die Produkteigenschaften physikalisch genau ermittelt werden

und Ausschussproduktion wird durch rechtzeitiges Messen in der Regel verhindert.

 

 

 

intelligenter messen.

 

 

 


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