Bedienung
- eine Messung mit zwei Mausklicks starten!
Das Benutzerinterface
ist zur sicheren und
schnellen Bedienbarkeit aber auch zum Verständnis einfach gehalten, verschachtelte Menüstrukturen treten
grundsätzlich nicht auf.

Das
Start- und Zentralmenü - nur ein paar
Schaltflächen
["Datei |
Bearbeiten | Ansicht..." ist zum Briefeschreiben!]
Für die
verschiedenen Funktionen, die in der Software abgebildet werden, gibt es
spezielle Bedienoberflächen. Diese passen sich dem Kontext selbsttätig an - die Software
denkt mit und hilft dem Anwender. Beispielsweise Dialoge, bzw. Rückfragen, die aus Sicherheitsgründen stattfinden
müssen, öffnen sich so, dass die sichere Schaltfläche unter dem Mauszeiger
liegt (Auch in kleinen Dingen kann man Zeit, Aufwand
und Ärger sparen).

Ein "Klick-Unglück" im Affekt ist ausgeschlossen
Zuletzt ausgeführte Messungen lassen sich mit minimalem Aufwand ausführen. Das ist
mit zwei Klicks zu erreichen: Aus dem Startmenü können die vier zuletzt
ausgeführten Messverfahren über ein Formular zur
Datenangabe (Eingabe von Probenname, Messkörperangabe) direkt gestartet werden
(also zwei Mausklicks - oder
Tastaturbefehle).
Umfangreiche
Parametersätze zu Messkörpern und Zubehören und deren Eigenschaften sind stets einfach
in Namen zusammengefasst - beliebig komplexe Messverfahren auch.
Also, Gekapselt und implizit!

Messkörper mit mit 20 Eigenschaften? "Namen" statt Parametersätze
Messungen können vollkommen selbstständig und auch tagelang laufen.
Resultate ohne Zeitverzug -Online- und auch andauernd
Ergebnisse
- Sofort und aufgeräumt
Ergebnisse werden parallel zum
Messablauf angezeigt. Je nach Zweck kann diese Information äußerst wertvoll
sein, bei direkter Formulierungsentwicklung in der Messzelle oder ob eine Probe
doch etwas genauer angeschaut werden sollte. Eine Messung kann auf quasi unendlich gestellt werden, eine bestimmte Dauer oder
Anzahl von Messzyklen laufen und jederzeit abgebrochen werden. In jedem Fall erhält
man ein druckbaren, komplett dokumentierten Report, der ablagefähig
und GLP- konform ist (vgl. Beispiele Dichte,
OFS/GFS,
Festkörperdichte,
Härte/Konsistenz).

Dokumentation - die Berichtsseite
Platz sparend, übersichtlich und leicht zu finden ist die Datengesamtheit (Resultate+Rohdaten)
in Datenbanken organisiert. Unter Tausenden von Messergebnissen können Daten
früherer Messungen zum Vergleichen oder zur Ansicht
schnell aufgefunden werden. Das geht ohne Suchen. Und um von einer
Dokumentation zur anderen zu kommen genügen auch nur zwei Mausklicks.
Übersichtliche Darstellung von Resultaten vieler
Messungen [kein Suchen in irgendwelchen Verzeichnissen nach irgendwelchen
Dateinamen!]
Messwerte
-
Transparenz!
Alle
Messwerte sind zugänglich und können innerhalb der Auswertesoftware (grafisch) untersucht
werden. Die Messdaten sind natürlich nicht veränderbar, aber können sehr einfach exportiert
werden
(z.B. nach MS-Excel), so dass beispielsweise die vom Analyseprogramm
ausgeführten Berechnungen vollständig nachvollzogen werden können. Diese
Funktionalität ist besonders bei freien (Material-)Untersuchungen besonders nützlich.

Messwerte und freie Analyse
Daten
- nach Datenbankart
Die Software speichert Daten und
Einstellungen in Datenbanken. Inhalte sind
beispielsweise Referenzwerte (Viskosität, Oberflächenspannung, Dichte von
Flüssigkeiten und Feststoffen), Daten der Messkörper und Kalibrierungen,
Prüfmittelüberwachung, etc. sowie alle Messwerte und Versuchsdaten. Der
Referenzdatenbestand kann mit eigenen Stoffen (Messergebnissen) bzw.
Tabellendaten erweitert werden.
Zwar können die Roh-Meswerte nicht verändert
werden, doch falls jedoch an Versuchsdaten im nachhinein Korrekturen notwendig sind,
z.B. wenn ein falscher Messkörper angegeben wurde, dann wird diese Veränderung
mit dem Namen des Manipulators und dem Datum im Änderungsprotokoll festgehalten
(Audit-Trail).
Prüfergebnisse sind somit echte Dokumente.
Messverfahren
- modellieren
IMETER wird mit
Messprogrammen für Ihre Anwendungen geliefert. Es gibt für die verschiedenen
IMETER-Methoden
auch eine Anzahl vordefinierter Standard-Messprogramme.
Die einzelnen Ablaufelemente sind in Messprogrammen von nicht- Programmierern lesbar, übertragbar und zwischen Labors austauschbar.
Wie sagt man nur, es ist einfach, wenn es einmal wirklich unerhört einfach
ist?
Utopisch ist die Messtechnik
durch Modellierungen per Messprogramme (der Unterschied
zur Tradition ist so, wie zwischen Zeichenschrift und Alphabet: beliebig viele
Zeichen oder schlicht Alles mit wenig):
... gestaltungsfreie Messverfahren,
mehrfache Messkörpereigenschaften,
allgemeine Abbildung und spezifische Behandlung der physikalische Sachverhalte,
Parallelverarbeitung von Zwischenergebnissen und deren Verwendung zur
Selbststeuerung der Abläufe ... - die Lizenz zur maximalen Korrektheit!
Messprogramme
setzen sich schlicht aus der Abfolge von Anweisungen zusammen.
Es handelt sich dabei um eine universale Notation.

Editor für Messprogramme - (komfortable Oberfläche zur
Modellierung / Anpassung von Abläufen, Drag & Drop- Programmierung - und man kann keine Fehler machen und braucht
auch keine Syntax oder Semantikregeln zu lernen ...)
Ein Ausschnitt mit
einigen
Befehlen aus einem
Messprogramm zur Dichtemessung ist nachfolgend angegeben:
Dieser sorgt für eine
bedingte Sicherstellung der Temperierung (Zwei Temperaturfühler sind dabei in
Kontakt mit der Probe):
...
16.KOMPONENTEN: Thermostat ext. Sollwert! E*15,00 °C
17.-a-KOMPONENTEN: Ausgang2 An
18.-|-BEWEGUNG: 5,000 mm Auf , mit 3,86 mm/sec
19.-|-KOMPONENTEN: Ausgang2 Aus
20.-|-BEWEGUNG: 5,000 mm Ab , mit 3,86 mm/sec
21.-|-Halt 2,00 [sec]
22.-a-SCHLEIFE: 5 Zeilen zurück, 100 -mal, oder Krit.: dT<0,05 K
23. POSITION: Position C mit 0,203 mm/sec
24.KRAFT, DYNAM.: 0,0001 g Änderung in 1 sec mit 3 Wiederholungsmessungen
...
|
Der Huber-Thermostat wird auf externe Regelung 15°C
eingestellt und die Probe unter Rühren (Rührwerk an Kanal 2) bewegt, bis sich
die Temperatur nicht mehr "sehr" ändert; dann wird die "Dichte" als Auftrieb gemessen
Wenn die Dichtemessung
genauer sein soll, kann einfach in Zeile 22. das Abbruchkriterium der Schleife
bzgl. der akzeptablen Temperaturänderung z.B. auf 0.01K gesetzt werden. - Die
Temperierung braucht dann länger. Es gibt aber auch noch einige andere
Möglichkeiten die Qualität Temperierung einzustellen (Die Genauigkeit von
IMETER
definiert sich deshalb nur zusammen mit dem Messprogramm und dem verwendeten
Messkörper ... ).
Die Nachfolgende
Sequenz zeigt die Verwendung einer höhere Ableitung des Messgeschehens und noch die
Einbindung des Prüfers selbst. In Zeile 192. findet der Rückgriff auf
aktuelle Messdaten statt bei einer teil-automatischen
CMC-Bestimmung (OFS steht für Oberflächenspannung).
Die Messung ist im
Prinzip dann zu beenden, wenn der CMC-Bereich abgetastet ist (0.3g/L) und die Oberflächenspannung keine besondere
Konzentrationsabhängigkeit mehr zeigt (also die relative Standardabweichung 0.1%
unterschreitet). In diesem Fall aber ist vorgesehen, dass der Anwender noch entscheiden
kann, ob er mit der manuellen Zugabe (per Spritze) den Sättigungsbereich noch
genauer prüfen möchte:
|
...
191. ———-Dosierung (800µL) ————————————————————————————————
192. WENN "OFS(rel.StdAbw[5])>0,1 %" UND/ODER:
"[Konz.]<0,3 g/L" DANN: 4 Zeilen Vor
193. WENN "Dialog Ja", bei
'Das Ende der CMC-Messung ist
erreicht. Wollen Sie noch manuelle Dosierungen vornehmen, um den
Sättigungsbereich zu prüfen?
DANN:
7
Zeilen Vor
194. Programm beenden
195. [192] KOMPONENTEN: [automat. Dosierung] Polydocanol (1),
m = 0,7051±0,0005g, c=0,27051±0,0001mg/cm³ (Ang.z.LZ.: Übernahme aktl.Temp.)
...
201. [193]—— manuelle
Großmengendosierung ———————————————————————
202. KOMPONENTEN: [Dosierung] Polydocanol (1), <manuelle Dosg.>,
c=0,27051±0,0001mg/cm³ (Ang.z.LZ.: g-Dosiermenge, g-Unsicherheit, Übernahme
aktl.Temp.)
...
|
Der Dialog in Zeile
193. (der mit akustischem Signal den Anwender herbeiruft und den Meldungstext
ausgibt) tritt auf, wenn die
Messung eigentlich beendet ist.
Kommentarzeilen (191., 201.) werden jeweils zur Illustration des Geschehens
diskret ausgegeben.
In Zeile 196. sind
die Angaben zur Dosierung [welcher Stoff, welche Menge] bereits im Messprogramm
eingeschrieben. Dosierangaben können, wie in Zeile 202., beispielsweise für den
Fall der Menge und Mengenunsicherheit, auch zur Laufzeit des Messprogramms
eingegeben werden.
Messprogramme sind Anweisungslisten, die eben
mit ein wenig Gutem Willen auch für Nicht-Programmierer einen Sinn ergeben. Sie
erlauben - mit einigen Befehlen - ungeheuer komplexe Mess- oder Steuervorgänge ablaufen zu
lassen. Ein in allen Einzelheiten erläutertes Beispiel zur Mächtigkeit des
IMETER-Konzepts wird bei der
Messung der Aushärtezeit beschrieben; Sie finden es in der
Methodendokumentation zur Härtemessung (=Link zu einer PDF).
Umweltschutz -
Nachhaltigkeit
Der Einsatz von IMETER
-
schont Ressourcen (Neue
Methoden/Messgeräte verbrauchen nur als Zubehör wenig Rohstoffe/Energie; es gibt
praktisch keine Verbrauchsmaterialien; Hardware und Methoden sind dauerhaft "state
of the art"; Neue Methoden [einfach zu erlernen] - kurze Einarbeitungszeit;
elektronisches Archiv/Dokumentenmanagement: papierlos),
ist energieeffizient (auch
durch Temperaturkompensation; oft möglich: Messen des unaufbereiteten
Probenzustands), sowohl durch den geringen Verbrauch der Maschine
selbst ("wenige Watt"), als auch
durch die Anwendungszwecke - Viele chemische Analysen werden überflüssig oder können reduziert werden, dadurch dass die Produkteigenschaften physikalisch genau ermittelt werden
und
Ausschussproduktion wird durch rechtzeitiges Messen in der Regel verhindert.