Produktbeschreibung IMETER MessSystem

Produktbeschreibung

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IMETER ist ein MessSystem für Messgrößen, die auf Kraft/Masse, Länge, Zeit, Temperatur basieren. Durch 'Zubehör und Verfahren' entsteht das jeweils spezielle MessSystem. - IMETER ist dafür konzipiert, unterschiedliche Aufgaben überaus genau zu erfüllen, es wächst mit neuen Anforderungen mit und ist langfristig ein verlässlicher Kollege. 

IMETER ist ein Messgerät für Festsoff- und Flüssigkeitsdichte, Viskosität, Oberflächenspannung, Grenzflächenspannung, Härte, Aushärtezeit, Textur, ... und für Zusammenhänge, Abhängigkeiten und Veränderlichkeiten der Eigenschaften. IMETER bedient sich einiger exklusiver Techniken, ist vom Prinzip sehr Allgemein, im Konkreten oft spezifischer als so genannte Messgeräte.

IMETER ist ein hochproduktives Instrument, es automatisiert große Aufgabenbereiche.

IMETER ist ein offenes, völlig verifizierbares und ein wirklich modulares System. -
                Ein echtes System!

 

  - IMETER sind aus Anwendersicht zwei unterschiedliche Geräte.

 1. IMETER für Messaufgaben -    "Click-and-Measure"

IMETER ist für die konkrete Aufgaben ausgerüstet. Z.B. für extrem genaue Dichtemessung oder für die Regelung der Dichte in einem Prozess (es spielt kostenmäßig keine Rolle, dass IMETER noch Tausend andere Aufgaben erfüllen kann). Aufgabenbezogen werden Leistungsparameter und Funktionen vereinbart, ob und welche Normen erfüllt werden sollen, wie die Benutzerführung aussehen soll, welche Zertifikate für die Messgrößen / Verfahren anzugeben sind. -- Indem die Funktion auf den Zweck abgestimmt wird, bietet IMETER dadurch in höherem Maße Aufgabenerfüllung, als Messgeräte, die so heißen.

 2. IMETER für Entwickler

IMETER für Entwickler ist universelle Automatisierungs-plattform. MSR-Abläufe werden angepasst oder neue erstellt,  eigenes Zubehör entwickelt, zusätzliche Aktoren/Sensoren angeschlossen, Messkörper kalibriert, und eigene Mess-,  Prüf- und Steuerungs-Verfahren entwickelt oder ganz neue Methoden erfunden. - Es ist der kürzeste und preiswerteste Weg zwischen der Vorstellung über eine Funktion und deren Verwirklichung.

IMETER ist so gesehen ein "Expertensystem" - dergleichen wäre üblicherweise für Experten. Und erfahrungsgemäß zuerst für solche in irgendwelchen Programmier-systemen - hier aber, für Experten, die eine Vorstellung vom richtig-machen haben und Syntax- und Semantik-Hürden vermeiden wollen. Und "richtig machen" ist mit IMETER unerhört kurzwegig. Eigentlich undenkbar, dass es anders kürzer, einfacher, schneller sein könnte!

 


Bei so genannten Messgeräten steht die unmittelbare Anwendbarkeit im Vordergrund. Damit werden Funktionen, die nicht benötigt werden als überflüssige, aber preissteigernde Features angesehen. Der Blickwinkel auf IMETER muss hier modifiziert werden: Es ist ja nicht so, dass man erst dann einen Taschenrechner kauft, wenn man ganz sicher für jede Taste ein Bedarf ermittelt hat. Oder?
     Finden Sie bitte nachfolgend eine Beschreibung von Aspekten des IMETER-Konzepts zur Softwarebedienung und über Nachhaltigkeit.

 Bedienung    -    eine Messung mit zwei Mausklicks starten!

- IMETER wird über einen PC bedient -
Das Benutzerinterface ist zur sicheren und schnellen Bedienbarkeit - aber auch zum Verständnis - einfach gehalten. Verschachtelte Menüstrukturen treten grundsätzlich nicht auf.
 

                                       Das Start- und Zentralmenü - nur ein paar Schaltflächen
                                      ["Datei | Bearbeiten | Ansicht..." ist zum Briefeschreiben!]

 

Für die verschiedenen Funktionen, die in der Software  abgebildet werden, gibt es spezielle Bedienoberflächen. Diese passen sich dem Kontext selbsttätig an - die Software denkt mit und hilft dem Anwender. Beispielsweise Dialoge, bzw. Rückfragen, die aus Sicherheitsgründen stattfinden müssen, öffnen sich so, dass die sichere Schaltfläche unter dem Mauszeiger liegt (Auch in kleinen Dingen kann man Zeit, Aufwand und Ärger sparen).


                                        Ein "Klick-Unglück" im Affekt ist ausgeschlossen


    Zuletzt ausgeführte Messungen lassen sich mit minimalem Aufwand ausführen. Das ist mit zwei Klicks zu erreichen: Aus dem Startmenü können die vier zuletzt ausgeführten Messverfahren über ein Formular zur Datenangabe (Eingabe von Probenname, Messkörperangabe) direkt gestartet werden  (also zwei Mausklicks - oder Tastaturbefehle).

     Umfangreiche Parametersätze zu Messkörpern und Zubehören und deren Eigenschaften sind stets einfach in Namen zusammengefasst - beliebig komplexe Messverfahren auch. Also, gekapselt und implizit!

 

                                       Messkörper mit mit 20 Eigenschaften? "Namen" statt Parametersätze

Messungen können vollkommen selbstständig und auch tagelang laufen.


                                       Resultate ohne Zeitverzug -Online- und auch andauernd 

  Ergebnisse    -    Sofort und aufgeräumt

   Ergebnisse werden parallel zum Messablauf angezeigt. Je nach Zweck kann diese Information äußerst wertvoll sein, bei direkter Formulierungsentwicklung in der Messzelle oder ob eine Probe doch etwas genauer angeschaut werden sollte. Eine Messung kann auf quasi unendlich gestellt werden, eine bestimmte Dauer oder Anzahl von Messzyklen laufen und jederzeit abgebrochen werden. In jedem Fall erhält man ein druckbaren, komplett dokumentierten Report, der ablagefähig und GLP- konform ist (vgl. Beispiele Dichte, OFS/GFS, Festkörperdichte, Härte/Konsistenz).

                                       Dokumentation - die Berichtsseite


Platz sparend, übersichtlich und leicht zu finden ist die Datengesamtheit (Resultate+Rohdaten) in Datenbanken organisiert. Unter Tausenden von Messergebnissen können Daten früherer Messungen zum Vergleichen oder zur Ansicht schnell aufgefunden werden. Das geht ohne Suchen. Und, um von einer Dokumentation zur anderen zu kommen, genügen auch nur zwei Mausklicks.

 

Übersichtliche Darstellung von Resultaten vieler Messungen [kein Suchen in irgendwelchen Verzeichnissen nach irgendwelchen Dateinamen!]

 

 Messwerte    -    Transparenz!

Alle Messwerte sind zugänglich und können innerhalb der Auswertesoftware (grafisch) untersucht werden. Die Messdaten sind natürlich nicht veränderbar, aber können sehr einfach exportiert werden (z.B. nach MS-Excel), so dass beispielsweise die vom Analyseprogramm ausgeführten Berechnungen vollständig nachvollzogen werden können. Diese Funktionalität ist besonders bei freien (Material-)Untersuchungen nützlich. 


Messwerte und freie Analyse

 

  Daten    -     nach Datenbankart

Die Software speichert Daten und Einstellungen in Datenbanken. Inhalte sind beispielsweise Referenzwerte (Viskosität, Oberflächenspannung, Dichte von Flüssigkeiten und Feststoffen), Daten der Messkörper und Kalibrierungen, Prüfmittelüberwachung, etc. sowie alle Messwerte und Versuchsdaten. Der Referenzdatenbestand kann mit eigenen Stoffen (Messergebnissen) bzw. Tabellendaten erweitert werden. 
    Zwar können  die Roh-Meswerte nicht verändert werden, doch falls an Versuchsdaten im nachhinein Korrekturen notwendig sind, z.B. wenn ein falscher Messkörper angegeben wurde, dann wird diese Veränderung mit dem Namen des Manipulators und dem Datum im Änderungsprotokoll festgehalten (Audit-Trail). Prüfergebnisse sind somit echte Dokumente.

  Messverfahren  (Steuerungen, Regelungen)  -    modellieren

IMETER wird mit Messprogrammen für Ihre Anwendungen geliefert. Es gibt für die verschiedenen IMETER-Methoden auch eine Anzahl vordefinierter Standard-Messprogramme.

Die einzelnen Ablaufelemente sind in Messprogrammen von nicht- Programmierern lesbar, übertragbar und zwischen Labors austauschbar.

Wie sagt man nur, es ist einfach, wenn es einmal wirklich unerhört einfach ist?
 

Utopisch ist die Messtechnik durch Modellierungen per Messprogramme (der Unterschied zur Tradition ist so, wie zwischen Zeichenschrift und Alphabet: beliebig viele Zeichen oder schlicht Alles mit wenig):

 ... gestaltungsfreie Messverfahren, mehrfache Messkörpereigenschaften, allgemeine Abbildung und spezifische Behandlung der physikalische Sachverhalte, Parallelverarbeitung von Zwischenergebnissen und deren Verwendung zur Selbststeuerung der Abläufe ...  - die Lizenz zur maximalen Korrektheit!

 

Messprogramme setzen sich schlicht aus der Abfolge von Anweisungen zusammen.
Es handelt sich dabei um eine universale Notation.

 

Editor für Messprogramme - (komfortable Oberfläche zur Modellierung / Anpassung von Abläufen, Drag & Drop- Programmierung - und man kann keine Fehler machen und braucht auch keine Syntax oder Semantikregeln zu lernen ...)

 

Ein Aus­schnitt mit  einigen Befehlen aus einem Messprogramm zur Dichtemessung ist nachfolgend angegeben:

Dieser sorgt für eine bedingte Sicherstellung der Temperierung (Zwei Temperaturfühler sind dabei in Kontakt mit der Probe):

 

...
 16.KOMPONENTEN: Thermostat ext. Sollwert! E*15,00 °C
 17.-a-KOMPONENTEN: Ausgang2 An
 18.-|-BEWEGUNG: 5,000 mm Auf , mit 3,86 mm/sec
 19.-|-KOMPONENTEN: Ausgang2 Aus
 20.-|-BEWEGUNG: 5,000 mm Ab , mit 3,86 mm/sec
 21.-|-Halt 2,00 [sec]
 22.-a-SCHLEIFE: 5 Zeilen zurück, 100 -mal, oder Krit.: dT<0,05 K
 23. POSITION: Position C mit 0,203 mm/sec
 24.KRAFT, DYNAM.: 0,0001 g Änderung in 1 sec mit 3 Wiederholungsmessungen
...
 

Der Huber-Thermostat wird auf externe Regelung 15°C eingestellt und die Probe unter Rühren (Rührwerk an Kanal 2) bewegt, bis sich die Temperatur nicht mehr "sehr" ändert; dann wird die "Dichte" als Auftrieb gemessen

 

 

Wenn die Dichtemessung genauer sein soll, kann einfach in Zeile 22. das Abbruchkriterium der Schleife bzgl. der akzeptablen Temperaturänderung z.B. auf 0.01K gesetzt werden. - Die Temperierung braucht dann länger. Es gibt aber auch noch einige andere Möglichkeiten die Qualität Temperierung einzustellen (Die Genauigkeit von IMETER definiert sich deshalb nur zusammen mit dem Messprogramm und dem verwendeten Messkörper ... ).

 

Die Nachfolgende Sequenz zeigt die Verwendung einer höheren Ableitung des Messgeschehens und noch die Einbindung des Prüfers selbst. In Zeile 192. findet der Rückgriff auf aktuelle Messdaten statt bei einer teil-automatischen CMC-Bestimmung (OFS steht für Oberflächenspannung).

Die Messung ist im Prinzip dann zu beenden, wenn der CMC-Bereich abgetastet ist (0.3g/L) und die Oberflächenspannung keine besondere Konzentrationsabhängigkeit mehr zeigt (also die relative Standardabweichung 0.1% unterschreitet). In diesem Fall aber ist vorgesehen, dass der Anwender noch entscheiden kann, ob er mit der manuellen Zugabe (per Spritze) den Sättigungsbereich noch genauer prüfen möchte:

...

191. ———-Dosierung (800µL) ————
————————————————————————————
192. WENN "OFS(rel.StdAbw[5])>0,1 %" UND/ODER:
                   "[Konz.]<0,3 g/L" DANN: 4 Zeilen Vor
193. WENN "Dialog Ja", bei
'Das Ende der CMC-Messung ist erreicht. Wollen Sie noch manuelle Dosierungen vornehmen, um den Sättigungsbereich zu prüfen?
      DANN:
7 Zeilen Vor
194. Programm beenden
195. [192] KOMPONENTEN: [automat. Dosierung] Polydocanol (1),
 m = 0,7051±0,0005g, c=0,27051±0,0001mg/cm³ (Ang.z.LZ.: Übernahme aktl.Temp.)
...
201. [193]——  manuelle Großmengendosierung ——————————————————————
202. KOMPONENTEN: [Dosierung] Polydocanol (1), <manuelle Dosg.>, c=0,27051±0,0001mg/cm³ (Ang.z.LZ.: g-Dosiermenge, g-Unsicherheit, Übernahme aktl.Temp.)
...
 

Der Dialog in Zeile 193. (der mit akustischem Signal den Anwender herbeiruft und den Meldungstext ausgibt) tritt auf, wenn die Messung eigentlich beendet ist.
Kommentarzeilen (191., 201.) werden jeweils zur Illustration des Geschehens diskret ausgegeben.

 

In Zeile 196. sind die Angaben zur Dosierung [welcher Stoff, welche Menge] bereits im Messprogramm eingeschrieben. Dosierangaben können, wie in Zeile 202., beispielsweise für den Fall der Menge und Mengenunsicherheit, auch zur Laufzeit der Messung eingegeben werden.

 

Messprogramme sind Anweisungslisten, die eben mit ein wenig Gutem Willen auch für Nicht-Programmierer einen Sinn ergeben. Sie erlauben mit wenigen Befehlen ungeheuer komplexe Mess- oder Steuervorgänge ablaufen zu lassen. Ein in Einzelheiten erläutertes Beispiel zur Mächtigkeit des IMETER-Konzepts wird z.B. bei der Messung der Aushärtezeit beschrieben; Sie finden es in der Methodendokumentation zur Härtemessung (=Link zu einer PDF).

 

  Nachhaltigkeit

- Zweck von IMETER
    Gemessen haben ist besser, als Ausschuss zu produzieren. Genau zu messen - Materialeigenschaften genau zu
    kennen, ermöglicht die richtige Anwendung. Die Dokumentation der Ergebnisse, von den Rohdaten bis zur
    Prüfmittelüberwachung, liefert Ergebnisse, die über die Zeit nachvollziehbar, überprüfbar und daher haltbar sind.

- IMETER für Vieles
   Der materielle Geräteaufwand, als Verhältnis von Anzahl an Geräte zu Anzahl an Messaussagen, ist,
   durch die Vielzahl der mit IMETER darstellbaren Messaussagen, klein und kleiner.
   Der intellektuelle Ressourcenverbrauch beim Anwender wird ebenso kleiner, da alle Anwendungen
   vergleichbar funktionieren.

- IMETER schont Ressourcen
   IMETER ist für "ohne Verbrauchsmaterial" konzipiert. Neue Methoden/Funktionen verbrauchen nur
 
  als Zubehör Rohstoffe. Die Hardware ist qualitativ hochwertig und dauerhaft, die Methoden sind meist Naturgesetze.

 - IMETER - Information spart Energie
   Neben den Simultanbestimmungen, die mit geringem Aufwand ein ein Maximum an aufbereiteter Information erzeugen (z.B. OViD), ist die Eliminierung der Thermostatisierung (vgl. OViD QS-Verfahren) ein Energiefaktor. (genau genommen sind so - im Vergleich zu traditionell - schon alle Klimaziele <CO2> bei Weitem übererfüllt). Es ist nicht nur ökologisch sinnvoll, "eine Probe durch einen Apparat zu schleusen", es ist dies meist auch ökonomisch.

 - IMETER für erwartbares
   DIN, ASTM sind voller Mess- und Prüfmethoden für die verschiedensten Rohstoffe und Produkte. Absehbar ist, dass Stoffe, die noch mit den klassisch mechanischen Verfahren geprüft werden, entweder nicht weiterkommen (nie ist etwas besser geworden, als es gemessen werden konnte) oder es werden neue Geräte gebaut, die die erforderliche Automation und Differenzierung erlauben. Spezial Geräte kosten ...; wie bei der ASTM C 266 (Gillmore-Methode) eignet sich IMETER hervorragend, "alte Methoden" modern umzuwerten (z.B. ein Boom-O-meter für Gelatine wäre quasi ad hoc fertig). Die universelle Plattform IMETER, hat, was benötigt wird, alles schon dabei.


IMETER ist dazu gebaut, möglichst nie Elektronikschrott zu werden. "IMETER ist gekommen um zu bleiben". Wir haben auch nicht die Intention, einen Bedarf durch stetes "Neu und Besser" zu entwickeln. So wurden die IMETER 4-Installationen durch Austausch elektronischer Komponenten und zweier Panelbleche zum leistungsstärkeren IMETER 5 - im gleichen Gehäuse, mit der gleichen Waage und Aktorik. - IMETER besteht aus austauschbaren Komponenten (Wägezelle, Aktorik, Elektronik ...) -- und eher werden neue Schnittstellen verfügbar, die ggf. die Geräte anderer Hersteller integrieren. 'Kann ja sein, dass im Verlauf noch der pH, die Leitfähigkeit etc. mit-zu-messen sinnvoll wird (vgl. CMC)? IMETER wächst bei uns und den Anwendern zusammen mit Aufgaben und Erkenntnissen. Einige Installationen haben schon PC-Generationen überlebt, manches Zubehör wurde neu- oder weiterentwickelt, neue Wörter kamen und kommen hinzu ... was soll an einem Alphabet veralten?

IMETER wird bereits von einigen sehr erfolgreichen Firmen und Instituten für Produktentwicklungen,
die Qualitätssicherung und Forschungsaufgaben eingesetzt. 

intelligenter messen.

 

 


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