Erstarrungszeit Elastizität Plastizität Viskosität Konsistenz Textur ...Härte, Aushärtezeit, Konsistenz |
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Härte - Elastizität - Plastizität - Viskosität - Konsistenz - Textur - ASTM C 266 99 |
Die IMETER Methode Nr.20 "Auto-Gillmore-Needle" |
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Die IMETER-Methode Nr.20 ermöglicht die automatisierte Messung der Härte, hoher Viskositäten und taktiler Eigenschaften. Sie eignet sich insbesondere für die Messung zeitlicher Veränderungen (Aushärtung), thermischer Einflüsse sowie für statistisch gesicherte Härte- und Konsistenzbestimmungen.
Zur Anbindung an traditionelle Kennzahlen wurde das empirische Verfahren mit dem Gillmore-Nadelapparat (gemäß ASTM C 266) zur Prüfung hydraulischer Zemente weiterentwickelt. Die darin definierten Kenngrößen IHZ (initial time of setting, initiale Aushärtezeit) und FHZ (final time of setting, finale Aushärtezeit) werden in vergleichbare Zahlenwerte umgewertet; das Verfahren kann rückgeführt werden und ist instrumentiert. Für weitere Anwendungsbereiche bietet die Methode die rationelle Ermittlung von Kenngrößen, die zur vergleichenden Charakterisierung von Konsistenz, Textur, Härtezuständen und Aushärtevorgängen wichtig sind, darunter die Härte in normierten Einheiten sowie Viskosität, Deformationsarbeit und -Leistung. Bedeutend ist, dass die IMETER-Methode Nr.20 polymorph anwendbar ist - d.h. sie erlaubt werkstoffbezogene Zusammenhänge und Abhängigkeiten durch frei formulierbare Mess- und Arbeitsabläufe unter vielfältigen Bedingungen darzustellen. Die Handhabung von IMETER ist einfach und übersichtlich; Prüfergebnisse werden automatisch in Berichten zusammengefasst, zu Grunde liegende Daten sind transparent. Messungen kommen mit einem sehr geringen Aufwand an Energie und Probenmaterial aus.
Abb.: Ergebnis einer Messung an einem Biozement. Die schwarzen Kreise markieren die einzelnen Härtemesswerte. Die grünen Linien zeigen die IHZ die roten die FHZ an.
Die Vorzüge dieser neu entwickelten Technik beruhen speziell darauf, dass Härte- und Kosistenzmessungen in eine metrologisch basierte, instrumentierte und skalierbare Messtechnik integriert sind. Im Vergleich zu traditionellen Verfahren z.B. mit den Gillmore-Needles (ASTM C 266-99) bietet die IMETER-Methode Nr.20:
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Abb.1: Skizze zum Prinzip der Gillmore-Methode für die Bestimmung der Abbindezeit bei Baustoffen.
Abb.2 Messaufbau analog Abb.1 erweitert mit Temperiergehäuse, automatischem Verschluss und Indenterreinigung.
Abb.3 IMETER 4 mit einfachem Messaufbau. Zubehörteilen für die Methode Nr.20 „Auto-Gillmore-Needle“ im Vordergrund. |
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Mit objektiven, rückführbaren und transparenten Messverfahren, und der automatisierten Erledigung der Aufgaben, die Prüfungen begleiten – der kompletten Dokumentation im Sinne von GxP, FDA 21 cfr.11 etc. – stellt sich die IMETER-Methode Nr.20 als ein multifunktionales, effektives und kompaktes Werkzeug dar – mit exakteren und erweiterten Ergebnissen.
Gegenüber konventionellen Materialprüfmaschinen und Rheometern erlaubt die IMETER-Methode ein wesentlich breiteres Verfahrensspektrum auf Fragestellungen in Anwendung zu bringen, unter Anderem: · dynamische, halbdynamische und statische Penetrationsmessungen innerhalb eines Ablaufs, · lernfähige Messverfahren, wobei sich Messweisen, Prüfdauern und Gerätereaktionen an den Probenzustand selbst anpassen, · Unabhängigkeit des Messprinzips von Oberflächenenergien und Benetzungseigenschaften, · Messung der ungestörten Probeneigenschaft durch automatische Wechsel der Prüfstellen, · Managementfunktionen zur Komposition der Proben, · freie gestaltbare Benutzerführungen mit Dialogelementen, · zeitlich sehr weit ausdehnbare, hochvariable und komplexe Messabläufe · extreme Freiheitsgrade und dennoch einfachste Bedienung!
Für die Erstellung oder Änderung von Messabläufen sind keinerlei Kenntnisse einer Programmier- oder Makrosprache erforderlich. Der Austausch von Ergebnissen und Messverfahren über die Laborgrenzen hinweg ist zeitlich und räumlich erheblich begünstigt und nicht branchenspezifisch. Die IMETER-Methode Nr.20 bietet metrologisch abgeleitete Messergebnisse und Vergleichsmöglichkeiten über mehrere simultan ermittelte Kennzahlen. Insgesamt ergibt sich ein erheblicher Qualitätsvorteil im Vergleich zur herkömmlichen Härtemessung, Konsistenz- oder Texturanalyse.
Die IMETER-Methode Nr.20, „Auto-Gillmore-Needle“, ist eine multifunktionale Mess- und Prüftechnik. Eine besondere Stärke ist die automatische Bestimmung des Aushärteverhaltens von Bindemitteln, wie z.B. an mineralisch-keramischen Zementwerkstoffen. Dazu ist eine leicht einzusetzende Möglichkeit zur physikalischen Modellierung intelligenter Messabläufen gegeben. Ob einfach nur vordefinierte Abläufe angewendet werden oder ob kreativ mit den Möglichkeiten umgegangen wird, hängt von den zu realisierenden Aufgaben ab. Je höher die Anforderungen, desto mehr zeigen sich die spezifischen Fähigkeiten des IMETER-Messverfahrens Nr.20 "Auto-Gillmore-Needle".
Weitere Einzelheiten vgl. Methodendokumentation und Anleitung → M20D-GillmoreNeedle.pdf
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kurze BeispieleVerschiedene typische und atypische Anwendungen der Methode
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Schaum - Abnahme der Spannkraft
Schokolade - Zunahme der Härte
Schokolade - 'Haut' härter - innen weicher |
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vertikales
Härteprofil - Zwibeltextur.
Pulver - mit Einbrüchen
Gipsbrei (Gips und Wasser) Abbindezeit 40min.
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10. Februar 2011
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